Daniel Kahn stammt aus Detroit, lebt aber seit drei Jahren in Berlin, wo er mittlerweile ein integraler Bestandteil der Balkan- und Klezmerszene ist. Mit seiner Band The Painted Bird tourt er durch die Welt und spielt überall, wo man sie rein lässt. Beim Fürther Klezmerfestival 2009 begeisterte die Band im Kulturforum, da sie Traditionen respektvoll über den Haufen wirft und ihre Musik teils aus vertrauten, teils aus unerhörten Materialien strickt. Im Frühjahr 2009 erscheint endlich das zweite Album von Daniel Kahn & The Painted Bird - eingespielt auf drei Kontinenten unter Mitwirkung einiger der besten Musiker der Szene, wie z.B. Frank London (Klezmatics, Klezmer Brass All-Stars), Paul Brody (Tsadik's Sadawi), Michael Winograd (Socalled, Budowitz), Vanya Zhuk (Nayekhovichi) und Psoy Korolenko. Das Programm umfasst wilde Klezmer-Cabaret Stücke, Songs mit leichtem Jazzeinschlag, und manchmal 1 oder 2 Bertolt Brecht Cover - gesungen auf Jiddisch, Deutsch und Englisch. Den Einfluss von Goran Bregovic, Tom Waits, Leonard Cohen, Brave Old World und Nina Simone mag man heraushören.Die Konzerte sind eine fantastische Berg- und Talfahrt. Highspeed und Trauerlied. Genau die richtige Balance aus Genie und Wahnsinn.
Livebesetzung:
Daniel Kahn (USA) - Gesang, Akkordeon, Ukulele, ggf. Klavier
Michael Tuttle (USA) - Kontrabass
Bert Hildebrandt (DE) - Gebläse (Klarinette, Bassklarinette, Saxophon, Posaune)
Hampus Melin (Schweden) - Schlagzeug.
Aktuelle Presse:
"Ein fulminanter Mix - Daniel Kahn & The Painted Bird ließen es krachen! [...] Wie ein gewagter Ritt auf einem kleinen zottigen Pony durch die russische Taiga sind diese Lieder auf jiddisch schnell, kühn, zielgerichtet. Auf Englisch scheinen plötzlich Tom Waits und Nick Cave durch die Zeilen, während die deutschen Lieder vor allem mit ihren scharfen Texten punkten. [...]"
"[...] übernächtigt und bleich, ganz in Schwarz gekleidet, mit brennenden Augen, beschwörender Stimme und vor allem magischer Präsenz. Daniel Kahn [...] stiftet Unruhe im Reich des Klezmers, wiegelt mit jiddischen Liedern auf, kümmert sich nicht um Genre-Grenzen und verfolgt mit seinem Auftritt verdammt noch mal auch politische Ziele. [...] Düster, bedrohlich und mitreißend. [...] Wütender Klezmer traf wilden Jazz, Klassik auf Rock und Tom Waits auf Kurt Weill. [...] Gemeinsam stampften [The Painted Bird] schwermütig dahin oder begannen plötzlich leichtfüßig zu tanzen, während Kahn ausdrucksstark forderte oder blaffte, beschwor und zärtelte, verachtete und schmähte. [...]"
| Eintritt: |
VVK 12,- Euro/AK 14 ,- Euro |
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