konzert*ARCHIV

 

märz 2009

 

SO 01.03.

LES CHEVALS

Im weitesten Sinne Jazz, Brass, Rock'n'Roll und Voodoo-Reggae

LES CHEVALS

Instrumentale Musik dargeboten von 6 atypischen Blechbläsern, einer E-Gitarre, 2 Schlagzeugern (Perkussion) und 20 Muscheln (!). Sie gehören wie die ähnlich verrückten LES FILS DE TEUHPU zu umtriebigen Alternative-Szene in Paris. Alternative meint aber nicht einen inzwischen sehr kommerziellen Bereich der zeitgenössischen Rockmusik, sondern eine Alternative dazu. Sie verlassen gerne ausgetretene Pfade, sind manchmal turbulent und dann wieder feinfühlig die 9 Musiker, die durchaus als Marching Band durchgehen könnten. Ihre Einflüsse holen sie sich in allen möglichen Ecken der Welt und bringen diese auf ihre spezielle und lebhafte Art in einer mit Funk & Jazz dominierten Melange auf die Bühne. Natürlich mit der in Frankreich typischen Extrovertiertheit, die nur Bands ihr eigen nennen können, die in kleinen Bars anfangen mussten und gelernt haben ein eher zufällig und gar desinteressiertes Publikum am Ende um den kleinen Finger zu wickeln.

Links: www.myspace.com/leschevals

Eintritt: 8,- Euro

Blueswednesday

MI 04.03.

MAC & FRIENDS

MAC & FRIENDS

Etwas weg vom Blues, deutlich hin zum Rock – das ist die Devise von „Mac & Friends“. Dafür hat sich „Notbassist“ und Gitarrist Claus „Mac“ Maggauer gute, alte Freunde gesucht. Zum einen ist dies sein langjähriger Wegbegleiter Eberhard Brodisch, der schon seit 1992 mit Mac bei diversen Bands wie exBLUESiv, BlueSmile und Mac’s Acoustic- & Electric Blues Ramblers auf die „Pauke“  haut und auf dem Waschbrett schrubbt, sowie Gitarrist und Shouter Rüdiger „Falko“ Falk, der mit Mac zusammen auch bei den Blues Ramblers sowie bei BlueSmile zu hören war. Dazu gesellen sich Gitarrist und Sänger Norbert „Sonnie Ronnie“ Schottenhamml von den „Shotguns“, der eine starke Brise Texas Rock mit einbringt und „Mr. Sax“ von Hillman’s Blues Band, Tears & Drops, Bluestrip, Piaphonics u.v.m. – der immer gut gelaunte Erwin Cerny. Überhaupt „gute Laune“  wollen die fünf Freunde rüberbringen mit Rhythm &  Blues,  Texas Rock, Rock ’n’ Roll, etwas Blues natürlich auch, aber abgedroschene Bluesstandards haben hier nichts mehr verloren. Sollte doch ausnahmsweise – man traut sich es gar nicht aussprechen –  der „Hoochie Coochie Man“ vom Publikum gefordert werden, so könnte der Wunsch natürlich erfüllt werden – über die Höhe des Schmerzensgeldes müsste halt vorher verhandelt werden.


Eintritt: 8,- Euro

Blueswednesday

MI 11.03.

BARRELHOUSE BLUESBAND

BARRELHOUSE BLUESBAND

Thomas Franzke der Bandleader der Barrelhouse Blues Band ist der Ausnahme Gitarrist schlechthin, die von ihm gespielte Bluesgitarre hat in der Bluesszene eine absolute Ausnahmestellung. Jürgen Kluth der Bassist der B.B.B. ist die schwarze Stimme der Band. Den Rhythmus der Blues Band bestimmt Aninello Ciccarelli der Vollblut-Italiener, er hat den Rhythmus im Blut. Die Barrelhouse Blues Band freut sich auf die Fürther Bluesfan's.

Links: www.barrelhouse-blues-band.de

Eintritt: 8,- Euro

DO 12.03.

FIALKE

FIALKE

Fialke verzaubert ihre Zuhörer mit dem Klang einer jüdischen Hochzeit in Osteuropa aus Zeiten, als die jiddische Kultur dort noch überall lebendig war. Eine frische Musik voller Lebenslust, Wärme und Sehnsucht, mal tänzerisch-ekstatisch, mal schlicht und verträumt. Fialke präsentiert virtuos und mit ausgelassener Spielfreude einen rauen, archaischen Klezmer, der ins Herz und in die Beine geht. Fialke präsentiert sich in der Kofferfabrik in neuer Besetzung: Mark Kovnatskiy, russisch-jüdischer Geigen-Virtuose, Komponist und Dozent für Klezmer-Fidl und Klezmertänze aus Hamburg, Mitglied der renommierten Hambur-Klezmer-Band, sowie Monika Feil, Geigerin und Sängerin, der Akkordeonist Emuk Kungl und Bassist Tomasz Radomski musizieren mit dem Charme einer osteuropäischen Fidl-Kapelye.

Eintritt: 12,- Euro

Links: www.fialke.de 


Blueswednesday

Mi 18.03.

WILLIE LOGAN

WILLIE LOGAN

Eine Stimme mit Gänsehaut-Garantie und eine Gitarre, die er meisterhaft beherrscht  – mehr braucht er nicht, um sein Publikum in Verzückung zu versetzen. Der schottische Ausnahmegitarrist Willie Logan begeistert nicht nur Gitarrenfreaks mit seinem virtuosen Spiel. Energiegeladene Bluesrock-Titel wechseln sich ab mit groovigen Ohrwürmern und hervorragend interpretierten Coversongs. Seine Version von The House Of The Rising Sun stand drei Jahre lang an der Spitze der Besonic Blues Charts mit zeitweise 200-300 Aufrufen pro Tag. Von seinen verschiedenen Tribute-Alben wurden über 70.000 Exemplare verkauft. Auf seiner Solo-Tour durch Deutschland stellt der Schotte seine Qualitäten an der akustischen ebenso wie an der elektrischen Gitarre unter Beweis. Ein musikalisches Juwel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Links: www.myspace.com/willielogan
www.soundclick.com/willieloganband

Eintritt: 8,- Euro

SA 21.03.

SAINGE

Celtic Folk

SAINGE

Mit zwei Gitarren, Mandoline, Irish Bouzouki und Bodhràn präsentiert das Duo Sainge keltische Songs aus Irland, Schottland, Wales und aus der Bretagne – modern und überraschend frisch arrangiert: Musik zum Mitmachen und Musik zum Zuhören gleichermaßen: abwechslungsreich, packend und voller Emotion. Mit Sainge haben sich zwei gestandene Musiker zusammengefunden, die auf besondere Weise harmonieren und jede Menge Spaß mit ihrer Musik haben. Entsprechend schnell springt der Funke regelmäßig auf das Publikum über. Der begnadete Fingerpicking-Gitarrist Christian von Salomon (akustische und E-Gitarre, Mandoline, Gesang) kommt von der akustischen Gitarrenmusik in der Tradition von Leo Kottke, ist aber ebenso im Rock und im Blues zuhause, das Folkrock-Urgestein Teñval (Gitarren, Irish Bouzouki, Bodhràn, Low Whistle, Gesang) war unter anderem Ende der 80er Jahre Gründungsmitglied der Band »Glaz« und rief von etwa 10 Jahren die Gruppe »Trouz« mit ins Leben. Innerhalb von knapp zwei Jahren haben sich Sainge mit ihren mitreißenden Auftritten einen treuen und kontinuierlich wachsenden Kreis begeisterter Fans erspielt. Unter dem Titel „Pubs and Stages“ erschien im September die erste Live-CD des Duos.

Links: www.Sainge.com

Eintritt: 7,- Euro


Blueswednesday

MI 25.03.

HARDCORE BLUESBAND

HARDCORE BLUESBAND

Sie waren vor einem Jahr hier und wer sie gesehen und gehört hat wird wiederkommen: Wer rohen, schweren und erdigen Blues liebt ist mit der Hardcore Bluesband bestens bedient. Die fünf Musiker aus dem Raum Solothurn (CH) spielen sich nun seit 2000 den Dreck aus den Fingernägeln und ihre Seelen aus dem Leib. Dank ihrem musikalischen Background ist die kompromisslose Energie dieser Band allgegenwärtig spürbar, ehrlich, roh und live. Inspiriert durch die Spielfreude eines Stevie Ray Vaughan, Popa Chubby oder Nine below zero und vielen anderen, versetzt die Hardcore Bluesband seither das Publikum bei unzähligen Live Exzessen in Ekstase. Das wichtigste für die Band ist und bleibt es den Blues live und ungeschminkt zu zelebrieren….. see you next time in bluestown!

Links: www.Bluesband.ch             

Eintritt: 8,- Euro

DO 26.03.

CHRISTOPH WEIHERER

CHRISTOPH WEIHERER

Neben dem „Bullen von Tölz“ und Papst Benedikt XVI. ist er einer der wichtigsten bayerischen Export-Artikel: Der 28jährige Münchner Singer/Songwriter und Geschichtenerzähler Christoph Weiherer ist auf dem besten Wege, sich durch Beharrlichkeit vom Kult-Status zu lösen und durch Mundpropaganda den Durchbruch zu schaffen. Ohne Plattenvertrag, ohne Management und mit urbayerischem Dialekt. Er erinnert an den Rebell, den einst auch Hans Söllner darstellte, der gegen alle Marktgesetze auf eigenen Pfaden zum Erfolg kam. Im Januar erscheint seine vierte CD „scheiße schrein!“ und mit dem gleichnamigen Programm tourt Weiherer derzeit wieder durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Weiherer sollte man jetzt zuhören, bevor die Massen ihn vereinnahmen, er ist ein Querulant, ein Rebell und vor allem ein Riesentalent.

Links: www.weiherer.com
www.myspace.com/weiherer

Eintritt: 8,- Euro

SO 29.03.

NO SNAKES IN HEAVEN

NO SNAKES IN HEAVEN

Mit ihrem Debutalbum „fire blue“ hat die Singer Songwriterin Micha Voigt in den letzten Jahren viele Herzen der Americana- und Folkszene für sich gewinnen können. 2001 in Eigenvertrieb erschienen, in den Mailorder Katalog des Glitterhouse Labels aufgenommen und 2004 über das Münchner Label Redwinetunes mit zahlreichen positiven Resonanzen im World Web bewertet, gehört „fire blue“ auch im Jahr 2008 zu den zeitlosen Musikalben des Singer Songwriter Genres. Nach ihrer einjährigen Babypause ist Micha Voigt nun mit einem neuen Album zurückgekehrt. Begleitet von ihrem langjährigen Duo Melanie Kraus am Cello und Matthias Haupt an der Akustik Gitarre. Wie schon beim Debut bleibt auch dem zweiten Album die ganz persönliche Note einer Allrounderin erhalten, die – nebst musizieren und singen, alle Songs in ihrem eigenen Snakehouse Studio produziert, aufgenommen und gemischt hat. Mitgewirkt haben auch diesmal wieder musikalische Freunde und „underwater“ so zu einem abwechslungsreichen Alternative Folk Album verholfen. Die neuen Songs der Münchner Singer Songwriterin sind durchzogen von persönlichen Geschichten der letzten Jahre, denen sie mit ihrer mal tief weichen, mal berührend brüchigen Stimme Charakter verleiht.

Links: www.nosnakesinheaven.com
www.myspace.com/nosnakesinheaven

Eintritt: 7,- Euro

MO 30.03.

10 RUE D LA MADELEINE

Ein Molotov-Cocktail aus Hardcore, Rock und Chanson

10 RUE D LA MADELEINE

10 Rue d la Madeleine sind keine kleine Nummer mehr. Im Sommer 2008 brachten sie auf ihrer Deutschlandtour Tausende zum schwitzen. Sie standen beim Lottfestival, beim Open Air Stemwede und beim Weinturm Open Air auf der Bühne. Die fünf französischen Jungs haben für das neue Album härter komponiert. Songs wie "Jamais le me°me" sind mit Tinte aus Wut geschrieben. Und mitten im Lied, zwischen unbarmherzigen Schlägen und bohrenden Bässen, bleibt die Zeit stehen und eine alte, traurige Melodie ertönt aus der Geige. Die Jungs sind auch eigenwilliger geworden. Nach ihrem ersten Album konnte man sie noch als französisches Pendant zu Rage Against the Machine bezeichnen, jetzt muss man sich schon mehr Mühe geben: Zwischen hartem Rock und feinem Chanson verläuft eine Straße, die Rue de la Madeleine. Über diese Straße zieht eine Band: Laut, stürmisch und verspielt. Im Haus Nummer 10 vereinen sich rohe Gewalt und Melancholie. Mainstream? Ein Haus weiter, bitte!

Links: www.10rue.com
www.myspace.com/10rue

Eintritt: 8,- Euro