konzert*ARCHIV

 

september 2008

 

MO 1.9.

PRINCES CHAMEAUX

Chanson, Rock-A-Billy, Folk

PRINCES CHAMEAUX
PRINCES CHAMEAUX

PRINCES CHAMEAUX gibt es jetzt knapp vier Jahre. Das Trio aus Paris, das in der musikalischen Tradition *Mano Negras*, bzw. deren Vorläufer-Band *Hot Pants* folgend auch erst in Metro-Stationen und unzähligen Bars und Kneipen aufgetreten ist, hat sich einen respektablen Ruf als explosive Live-Band mit herausragenden Bühnenqualitäten erspielt und ihr Bekanntheitsgrad in Frankreich ist stetig am wachsen. Sie sind erfrischend jung, ungestüm, mitreißend und liefern regelmäßig sehr energievolle Konzerte ab. Dabei lieben sie lieben  den engen Kontakt zum Publikum, um quasi sie gemeinsam zu feiern, zu tanzen und zu schwitzen. Wie so viele französische Bands haben sie gelernt sich ihr Publikum zu erspielen und tun dies auch gerne mal vor dem Club, wenn das Wetter es zulässt, bzw. spielen in der Bar noch solange weiter, bis es nichts mehr zu trinken gibt ;). Freuen wir uns auf eine weitere erfrischende Band von unseren westlichen Nachbarn, wo es anscheinend einen unerschöpflichen Quell hervorragender Live-Bands gibt, die hierzulande noch niemand entdeckt hat.

Links: www.myspace.com/princeschameaux

Eintritt: 6,- Euro

SINGER/SONGWRITER IM DOPPELPACK

FR 5.9.

DARE DOMINHO & BAND FEAT. YOURWINGSFLY

DARE DOMINHO & BAND
DARE DOMINHO & BAND

Dare Dominho, das steht für eine Mischung aus verstärktem und akustischem Hörvergnügen, das seine Einflüsse sowohl aus der klassischen Singer/Songwriter - Ecke bezieht, als auch mit Rock, Ska und Funk –Elementen gespickt ist. Mal politisch, mal humoristisch, mal beides. Aber immer mit Herz und Seele. So ließen sich die Songs des Gitarristen und Sängers wohl am schnellsten charakterisieren, die er, beeinflusst von Künstlern wie Johnny Cash, Bob Dylan oder Neil Young, mit seiner Band performt. Thematisiert er in einem Song noch seine Verlorenheit in der Welt, singt er im nächsten von den kleinen Problemen des Alltags, ohne jedoch dabei seine Glaubwürdigkeit zu verlieren. Seine unverblümte, direkte und oft ironische Art ist es, die ihm sowohl Platz für die kleinen als auch für die großen Dinge des Lebens lässt, die auf hohem musikalischem Niveau von ihm und seiner Band zelebriert werden. „Mein Ziel ist es, den Leuten die Einzigartigkeit von handgemachter Musik Nahe zu bringen, die ihnen durch den vielen Müll, der von diversen Medienanstalten gesendet wird, leider viel zu oft verborgen bleibt! Es gibt so viele tolle Musiker da draußen, also hört sie euch an!“

Links: www.myspace.com/daredominho

 

YOURWINGSFLY

YOURWINGSFLY
YOURWINGSFLY

Acoustic-Storytelling, so bezeichnen die zwei Bandmitglieder Chris (Vocals/Guitar) und Ralle (Guitar) ihre Musik. Bekannt aus früheren Bands wie Ansbachs damals heiß geliebte „Inflamed Society“ oder die vor allem in Bamberg bekannte Band „Snappy Soles“, sind die zwei Immer-Gut-Rockenden-Skateboard-Kumpels ein paar Jahre älter geworden und widmen sich nun seit Anfang des Jahres  Musik mit ernsthafterem Charakter. Ihre selbst geschriebenen Lieder mit englischen Texten erzählen von der abenteuerlichen Reise durchs Leben dreier Personen, mit all ihren Sehnsüchten und Ängsten.

Links www.myspace.com/yourwingsfly

Eintritt: 5,- Euro

SA 6.9.

THREE 4 HUNDRED

THREE 4 HUNDRED
THREE 4 HUNDRED

THREE 4 HUNDRED? Klingt eher nach einer Wohltätigkeitsveranstaltung als nach einer ambitionierten Rockband. Was der Name aussagt, ist mittlerweile in Vergessenheit geraten und auch nicht wichtig. Die vier Nürnberger möchten sich lieber über ihre Musik definieren. Diese ist allerdings gar nicht so leicht zu beschreiben: Gitarrenrock? Pop-Rock mit Funk-Einflüssen? THREE 4 HUNDRED sind wandlungsfähig. Gab es auf ihrer Debut-CD von 2005 noch Ausflüge in instrumentelle Passagen im Stile von Andy Timmons zu hören, ist der in 2008 erscheinenden Nachfolger-Platte ein gewisser Indie-Einfluss nicht abzustreiten. Aber letztlich sind THREE 4 HUNDRED zu mainstreamig um wirklich alternativ zu sein. Titel wie "Jack", "An Answer" oder "Watch Your Way" sind radiotaugliche, straighte Rocksongs. Weil auch die Indie-Nummern wie "Why Don't They Care" bei Band und Fans gut ankommen, bleibt offen, in welche Richtung sich THREE 4 HUNDRED entwickeln wird.

Links: www.three4hundred.de

Eintritt: 3,- Euro

SO 7.9.

Pete Gavin

Pete Gavin
Pete Gavin

Auf unsere Bühne kommt ein Mann, der nach jahrelanger harter Schule „on the road“ mittlerweile eine unerhörte Authenzität hat. Als gebürtiger Londoner begann er seine Karriere in der Folk-Blues-Szene rund um Soho – Bunjies, Troubadour, Marquee – spielte mit Leute wie Spencer Davis und Keith Reif und auf den großen britischen Festivals. Sein Brotjob als Physiker hielt ihn einige Jahre vom Musikbusiness fern, aber Anfang der 80er stieg er aus, macht Musik und begann zu reisen. Die Straße wurde zur harten Schule für wein unglaubliches Gitarren- und Mundharmonikaspiel. Touren durch Japan, USA und Europa prägten seinen Stil, bevor er sich in Deutschland niederließ.

Links: www.petegavin.de

Eintritt: 7,- Euro

MI 10.9.

SAFRAN

Klezmer und Folk aus Osteuropa

Pete Gavin
Pete Gavin

Das aus Süddeutschland stammende Klezmeduo "Safran" (Moni Bothe am Akkordeon und Uli Hahnel an der Geige) spannt den Bogen an diesem Abend von traditionellem Klezmer bis hin zu osteuropäischem Folk. Bei der Vielfalt der Interpretationen und Stilrichtungen kennen die Musiker von "Safran" keine Grenzen. Die Gefühlspalette reicht hierbei von tiefer Melancholie bis hin zur puren, explodierenden Lebensfreude.  Kleine Geschichten zu den Stücken und Liedern werden zwischenrein den Abend zusätzlich bereichern.

Links: www.safran-ulm.de

Eintritt: 8,- Euro/ermäßigt 6,- Euro

DO 11.9.

M. WALKING ON THE WATER

M. WALKING ON THE WATER
M. WALKING ON THE WATER

M.Walking on the water???? Gibt’s die noch? Sie hat es nie aufgehört zu geben. 1996 nach der letzten großen Tour gingen alle ihrer Wege ohne die Band jemals aufzulösen. Und jetzt sind sie wieder da mit Ihrem unverwechselbaren Sound: Indie? Short-Distance-Psycho-Folk?, Rock? Pop? Wie auch immer, gibt es keine Schublade oder gleich alle in die sie hineingehören. Musik rätselhaft, schön, bedrückend, anders, tanzbar. M.walking on the water ist wieder da!!! Wer weiß wie oft sie noch wiederkommen…….

Links: www.fuego.de/mww/

Eintritt: VVK 12,- Euro/AK 15,- Euro

FR 12.9.

ROBERT RAUSCH UND SEINE ZUSTÄNDE

Cd release

ROBERT RAUSCH UND SEINE ZUSTÄNDE
ROBERT RAUSCH UND SEINE ZUSTÄNDE

Robert Rausch: ein deutschsprachiger Liedermacher aus Erlangen, der bereits seit mehr als zwei Jahren seine Lieder alleine und mit wechselnden Begleitmusikern, seinen Zuständen (bis zu 12 Instrumentalisten, darunter Akkordeon, Orgel, Bläser, Harp, Banjo...) live umsetzt. Die teils fröhlichen, teils melancholischen Lieder behandeln Alltagsthemen und persönliche Erlebnisse, auch mal mit sozialkritischem Ansatz. Wem Musik mit hohem Unterhaltungswert gefällt, die auch mal die leisen Töne anschlägt, den lädt Robert Rausch nun zur dritten Cd- Release.

Links: www.robertrausch.net

Eintritt: 5,- Euro

SO 14.9.

TROUZ

Celtic-Folk-Rock

 

LEIDER MUSS DAS DAS KONZERT VON "TROUZ" WEGEN ERKRANKUNG DES DRUMMERS AUSFALLEN: STATTDESSEN HAT SICH DAS DUO "SAINGE" ANGEBOTEN DEN TERMIN WAHRZUNEHMEN, DA DIESES DUO SOWIESO BESTANDTEIL VON"TROUZ" IST. DAS KONZERT VON "TROUZ" WIRD AM 21.12. NACHGEHOLT.

Sainge

Celtic Folk

Sainge
Sainge

Das Celtic Folk-Duo Sainge hat sich ganz auf traditionelle keltische Folksongs spezialisiert und präsentiert mit zwei Gitarren, Mandoline, Irish Bouzouki und Bodhràn Songs aus Irland, Schottland, Wales und aus der Bretagne. Hier haben sich zwei Musiker zusammengefunden, die auf besondere Weise harmonieren. Im Repertoire von Sainge befinden sich traditionelle Songs ebenso wie zeitgenössische Lieder. Die Spezialität von Sainge sind besinnliche Lieder und Balladen der ruhigeren Art, aber Rebelsongs und flotte Stücke dürfen natürlich nicht fehlen. Musik zum Mitsingen und Musik zum Zuhören also gleichermaßen - unterhaltsam, aber nie auf Schunkelniveau.


DI 16.9.

K.C. McKANZIE meets TRIO TONAGE

K.C. McKANZIE
K.C. McKANZIE

Abtauchen in die Stille, ungeschönte pure Sehnsucht, unheilvolle Melancholie…

K.C. McKanzie hat einen Sinn für das Makabre, das Anstößige und Außergewöhnliche. Kein Held ihrer Songs kommt ohne dunkle Geheimnisse aus, kein Akkord, der sich nicht in leichte Dissonanzen ziehen ließe. Es geht hart aber ehrlich zu in K.C.s Kompositionen. Sehnsüchtig-folkig schwebt ihre klare, sanfte Stimme über der Musik, zeigt den Weg durch die musikalischen Landschaften, die K.C. (Gitarre, Gesang) mit ihrem Partner Joe "Budi" Budinsky (Kontrabass, Banjo) kreiert. Dabei verzichten die beiden auf Schönmalerei, reduzieren die Songs auf das Wesentliche: Rhythmus, Melodie, Story. Die Musik selbst bewegt sich irgendwo zwischen englischem Folk der 60er und 70er und dem Americana / Acoustic-Sound der Neuzeit. Namen wie Sandy Denny, Joni Mitchell und Gillian Welch kommen einem in den Sinn, wenn K.C. spielt. Live fesselt das Duo auf charmante Art mit trockenem Humor und einem sichtlichen Spaß an der Musik. K.C. macht ihren Folk-Heroen alle Ehre, wenn sie auf der Bühne den ewiglichen Nagel des John Henry ins spröde Holz treibt.

Links: www.kcmckanzie.com

 

Trio Tonage

Trio Tonage
Trio Tonage

Darauf hat die Welt gewartet: Eine Band die jedes Lied mit vollem Einsatz spielt, egal ob Eigenkomposition oder Coverversion. Im Programm stehen Folk- und Popsongs aus der Feder von Frontmann Florian Baessler neben Perlen der Musikgeschichte, die man manchmal erst beim zweiten Hinhören wieder erkennt. Ein erdbebenfestes Fundament bekommt  das Trio durch Heinrich Filsner am Kontrabass. Außerdem ist er ein Solist, der der Musik ein echtes Donnergrollen verleihen kann. Dritter im Bunde ist eine Legende am 5-String Banjo: Obi Barthmann beweist, dass ein Banjo viel mehr kann als nur Countrymusik zu begleiten. Er spielt wie ein Teufel und komponiert wie ein Engel. Er steuert die instrumentalen Juwelen zum Programm  bei. Und wenn er richtig loslegt, dann fallen den E-Gitarristen im Publikum die Kiefer nach unten. Hier findet man echte Weltklasse - und jeder, der den Gegenpol zum Klischee von Banjomusik kennen lernen möchte hat hier die Gelegenheit dazu. Man hat also: Eine Gesangsstimme die die Wände wackeln lässt und Gänsehaut an seltsamen Stellen erzeugt, perlende Banjosoli und Melodien die nicht mehr loslassen, eine Urgewalt am Bass die den Zuhörer begeistert und Spielfreude die man hört. Trio Tonage lieben die Musik die sie spielen. Sie sind Minimalisten im besten Sinne, mit Gefühl dafür wo weniger eben doch nicht mehr ist. Trio Tonage spielen jeden Song, als wäre es ihr eigener. Trio Tonage klingen wie Wasser in der Wüste. Wie ein  Schattenplatz im Freibad. Wie der Kummerkasten in der Hölle. Wie 300 Kilo geballte Kraft. Wie alles, was man sich in die linke Hosentasche steckt. Trio Tonage sind einfach wow. Nach dem Konzert gehört die Welt dem Trio.

Links www.wilderpilger.de

Eintritt: 5,- Euro

SINGER/SONGWRITER IM DOPPELPACK

MI 17.9.

DEREK SINGLETON

Singer/Songwriter aus Texas/München

SINGLETON
SINGLETON

Geboren in Texas, kam er als Teenager nach München – allein das bietet schon Stoff für viele Songs. Doch Singleton erzählt nicht nur das Offensichtliche, sondern auch das, was für andere unsichtbar ist: das, was er fühlt. Schon auf den beiden Alben seiner Rock’n’Roll-Band „The TriSonics“ veröffentlichte er einige Songs zu Themen, die sonst gar nicht im Kontext dieser fröhlichen Musik stehen: zerbrechende Freundschaften, Schlaflosigkeit, Verzweiflung. „Horizon“, das erste Solowerk von Derek Singleton, zeigt diese Seite des Musikers noch deutlicher: Hier benennt er seine Sorgen und kämpft gegen seine Teufel an. Er ist ein Singer / Songwriter der beinahe ausgestorbenen Generation von Elliott Smith und Jeff Buckley – ohne Drogenprobleme und berühmten Vater, dafür aber mit einer Zukunft.

Links: www.myspace.com/dereksingleton

 

MATHEW JAMES WHITE

Singer/Songwriter aus Neuseeland/Berlin

MATHEW JAMES WHITE
MATHEW JAMES WHITE

wurde vor 35 Jahren in Hamilton, Neuseeland geboren. Schon früh entdeckte er die Liebe zur Musik und gründete als Teenager bereits seine erste Band. Beeinflusst von seinem Landsmann Neil Finn und der Band Crowded House, schrieb er seine Songs in der guten alten Tradition der Liedermacher, denen er mit seinen unverwechselbaren Hooklines die Krone aufsetzt. Um seine Musik einem größeren Publikum nahe zu bringen, zog er im Alter von 18 Jahren nach Syndey, Australien. Bereits damals finanzierte er sich ausschließlich durch seine Musik und erreichte den Status eines "Local-Heroes" in der dortigen Liveszene.

Sechs Jahre lang lebte Mathew in London und schrieb seine Songs mit Songwritern wie Alex Von Soos (Co-Writer des All Saints UK 1 Hits "Black Coffee"), Joe Cang (Writer des Aswad UK 1 Hits "Shine") und Writer bzw. Producer Martyn Phillips (Roachford, Jesus Jones, London Beat, Soul To Soul. Seit 2006 lebt Mathew James White in Berlin. Als Mathew James White Ende des Jahres 2003 in einem Londoner Club live auftrat, wurde auch der Produzent Steve Lyon (Depeche Mode, The Cure, Soul Asylum, Reamonn) auf ihn aufmerksam. Er war von Whites charismatischer Stimme und den einzigartigen Arrangements mit emotionsgeladenen Melodien so beeindruckt, dass er Mathew James White sofort nach Beendigung des Gigs ein Angebot machte, aus dem eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entstand.

Links www.myspace.com/mathewjameswhite

Eintritt: 7,- Euro

DO 18.9.

DR. SLIDE

Dr. Slide
DR. Slide

Der linke Fuß stampft auf die Holzschachtel und gibt eine Basstrommel, der rechte kreist gefährlich in der Luft. Die rechte Hand zupft, schlägt, streichelt die sechsseitige Tricone-Gitarre, die linke wirbelt wahnwitzig mit dem Bottleneck über den Hals, derweil der Bauch alles ausbalanciert – bei Dr. Slide ist jedes Körnchen Körper Musik. Mit John Lee Hooker hat er musiziert, mit Johnny Dillinger, Willie „Big Eyes“ Smith, Junior Kimbrough, John Mooney, Son Seals, Luther Allison, der Muddy Waters Band. Richtig gelernt habe er sein Handwerk bei alten Bluesern, die noch heute im Mississippi-Delta leben...“ „Das Programm teilt sich relativ gleichmäßig in gecoverte Songs und eigene Kompositionen. Die Coversongs sind allerdings eine Spezialität. Erstens kommen kaum altbekannte und inzwischen todgenudelte Standards, sondern viele unbekannte Perlen aus dem unerschöpflichen Bluesozean und zweitens werden auch die gängigen Stücke (sei es von Willie Dixon, Son House, Son Seals oder all den anderen Großen) von Dr. Slide in ganz eigenem Gewand präsentiert. Wie gesagt, Langeweile hat keine Chance.“

Links: www.drslide.de

Eintritt: 8,- Euro

FR 19.9.

HARZERS BAZAAR

HARZERS BAZAAR
HARZERS BAZAAR

Harzers Bazaar sind: Der Komika und seine sechs Subdominanten, die sieben Klang-Lakaien mit Conferencier, die sieben Viertel-Motoren, siebenarmige geistig-Armige, Fürths Sambaschule der Wärmestube. Harzers Bazaar spielen: ausländisches Liedgut mit deutschen Texturen, arrangierte Improvisation, durchgestyltes Chaos, Themata mit Schemata, Internationales aus Deutschland, Swing, Bossa Nova und Pop mit Gesülze zwischendrin. Kurz: die Else Kling (jetzt: Else Klang) des Fürther Jazz: grauhaarig, aber doch lustig! Fast alle Musiker sind fehlsichtig und durchwegs schlecht gekleidet (Name leitet sich ab von Optik Harzer, Nürnberg und dem Modemagazin Harpers Bazaar). Erlebe die sieben Harzer Brüder mit den bemerkenswerten dunklen Anzügen und den anzüglichen dunklen Bemerkungen! Aktuelle Besetzung: Jürgen Salomon: Bass, Armando Murolo: Percussion, Johannes Blendinger: Saxofon, Holger Scherzer: Gitarre, Uli Blendinger: Schlagzeug, Peter Hellinger: Piano, Maximilian Baumer: Gesang.

Links: www.harzers-bazaar.de

Eintritt: 5,- Euro

SA 20.9.

SUN TOTCHA

SUN TOTCHA
SUN TOTCHA

Die Band Sun Totcha, gegründet im November ‘03, kreiert mit Klavier, Bass und Schlagzeug aus verschiedenen persönlichen

Vorlieben ihren eigenen Sound. Seit Frühjahr ‘07 wird die Band von einem Gitarristen unterstützt. Live versucht Sun Totcha keine Auflösung der Widersprüche und wirkt deshalb emotional und eindringlich. Die Texte handeln von gestohlenen und wieder gefundenen Herzen und den Dingen des normalen täglichen Wahnsinns. Weil es rockt, groovt und tanzbar ist, nennen wir es Alternative Pop.

Links: www.suntotcha.de

 

Support: CROSSFOOT

Alternative-Cover-Rock

CROSSFOOT
CROSSFOOT

Warum klauen, wenn man auch covern kann? „Das kann doch nicht alles gewesen sein“, dachten sich die drei Herren Matthias S., Jürgen S. und Dietmar G.: Einst hatten sie in Nürnberg zusammen die Schulbank gedrückt und sich danach in alle Winde verstreut, um in diversen Lokalbands (Toxic Angels, Inshore, Skiefer, Bad Allergies, Verbrannte Erde …) die regionale Szene zu beglücken. Nun haben sie sich nach der Elternpause wieder zusammengefunden und für diese Reunion die stimmgewaltige Frontfrau Doris F. mit ins Boot geholt. Als CROSSFOOT covert das Quartett unverkrampft und mit viel Spielfreude handverlesene Songs aus vier Jahrzehnten.

Links www.myspace/crossfoot

Eintritt: 6,- Euro

SO 21.9.

NO DRUMS

NO DRUMS
NO DRUMS

"Der Soundtrack....für Deine Gefühle" spielen Eigenkompositionen aus der Feder von Sänger Sven Heißler und Adaptionen bekannter Stücke von James Brown bis U2. Mit ihrem unverwechselbaren Sound, der geprägt ist durch den 4 -stimmigen Gesang und den Einsatz des "No Drums" dem Cajon de la Peru, meisterlich und witzig bearbeitet von Georg Huber, schaffen sich die Musiker einen Zugang in die Herzen der Zuhöhrer. Lassen Sie sich durch die Musik verzaubern, tauchen Sie ein in Ihren persönlichen "Soundtrack der Gefühle". No Drums sind: Sven Heißler: Gesang, Gitarre, Ina Goldfuß: Gesang, Georg Huber: Cajon, Noise, Gesang, Holger Stamm: Gitarren, Matt Kleiß: Bassgitarre, Gesang.

Eintritt: 10,- Euro

MO 22.9.

WOODY & PAUL

der Wahnsinn aus den Niederlanden

SUN TOTCHA
WOODY & PAUL

Roots/Blues/Folk-Rock/Rock’n’Roll. Sie kennen kein Halten. Woody & Paul sind eigentlich vier und verrückt. Verrückt nach ihrer Musik. Sie fahren mit dir Achterbahn durch die Zeit des Vorkriegsblues und ehe du dich versiehst bist du im Rock’n’Roll der Jetztzeit. Aber du wirst keine Zeit haben darüber nachzudenken, denn sie lassen dich nicht ruhen. Und manchmal werden sie sogar psychdelisch. Ihre Musik klingt nach Frühling, dem Tod, dem Sommer, den Regentropfen, dem Höllenfeuer oder einfach nach betrunkenen Seeleuten. Unbedingt anhören: manchmal kann Blues und Rock auch anders sein.

Links: www.woodyandpaul.com
www.myspace.com/woodyandpaul

Eintritt: 8,- Euro

DI 23.9.

MARKUS SEGSCHNEIDER

Singer/Songwriter on Tour

MARKUS SEGSCHNEIDER
MARKUS SEGSCHNEIDER

Songs aus eigener Feder und akustische Gitarrenstücke sind seit einigen Jahren der Weg von Markus Segschneider - mal mitreißend virtuos, mal balladesk und lyrisch. Die Musik erinnert entfernt an die amerikanische Singer/Songwriter-Tradition eines Randy Newman, Van Dyke Parks oder Jimmy Webb, ist jedoch unverwechselbar individuell und mit vielen progressiveren Elementen angereichert. Jedes der zahlreichen Konzerte Markus Segschneiders ist ein Erlebnis der besonderen Art: Songs mit Tiefgang, eine individuelle Stimme und virtuoses Gitarrenspiel in selten gehörter Einheit.

Links: www.markus-segschneider.de

Eintritt: 5,- Euro

MI 24.9.

KARPATT

Chansons mit Jazz, Walzer, Java und eine Prise Swing

KARPATT
KARPATT

Wer sie im Januar bei uns verpasst hat bekommt jetzt eine neue Chance: Drei Mann, zwei Gitarren, ein Kontrabass: das Pariser Trio Karpatt versteht es, trotz kleiner Besetzung große Stimmung auf ihren Konzerten zu verbreiten – sei es in einer kleinen Bar oder in einem ausverkauften Theater. Die instrumentale Grundpalette wird von Fred, Hervé und Gaetan je nach Lied erweitert: Blasinstrumente, ein Banjo, Mundharmonika, Akkordeon und diverse Percussionsinstrumente begleiten den Gesang Freds. Auch rhythmisch lässt sich Karpatt in keine Ecke stellen: etwas Jazz, Walzer, Java und eine gehörige Prise Swing sorgen für die ansteckende Energie der Chansons. Mit seinen humor- und gefühlvollen Texten lädt uns der Liedermacher Fred ein in eine Welt, in der liebenswerte Figuren leben, leiden, lachen und lieben. Und wer sie jetzt wieder versäumt ist selbst Schuld.

Links: www.karpatt.com

Eintritt: VVK 10,- Euro/AK 12,- Euro

DO 25.9.

ANDRE ENGELBRECHT & FRIENDS

ANDRE ENGELBRECHT & FRIENDS
ANDRE ENGELBRECHT & FRIENDS

Andre Engelbrecht & Friends ist ein Bandprojekt, in dem besagter Gitarrist und Sänger, der schon viele Jahre in der mittelfränkischen Bluesszene zu Hause ist, sich  einen Geburtstagswunsch erfüllte und  Musikerfreunde für ein Konzert zusammentrommelte, um einige seiner Lieblingsstücke zum Besten zu geben. Herausgekommen ist eine Mischung aus Blues-, Soul- und Rockklassikern, die akustisch ohne großen technischen Firlefanz, aber mit viel Spielwitz serviert werden. Die ungewöhnliche Besetzung mit zwei Mundharmonikas, Saxophon und Querflöte schafft Raum für überraschende und interessante Arrangements, und bei manchem altbekannten Stück muss man als Zuhörer seine Hörgewohnheiten überdenken. Ein transparenter Sound, lockere Grooves gepaart mit mehrstimmigem Gesang animieren   zum mitswingen. Die Resonanz des Publikums war so positiv, dass das Projekt nach Wiederholung schreit, und hier ist eine der wenigen Gelegenheiten dazu.

Eintritt: 6,- Euro

SA 27.9.

ARGILE

Worldmusic zwischen Afrika, Orient und Okzident

ARGILE
ARGILE

Die Gruppe um Bandleader und Flötist Dieter Weberpals hat eine "Imaginary Folk-Music for Global-Players" entwickelt: Zwischen Trance-Grooves, westafrikanischen Rhythmen, Zagazougou-Akkordeon, orientalischen Balladen und Balkan-Tänzen baut Argile musikalische Brücken im kulturellen Spannungsfeld zwischen Afrika, Orient und Europa. In den Nürnberger Nachrichten liest sich das so: "Die Stärke von Argile sind zum einen die guten Musiker, zum anderen das Konzept, das europäische und afrikanische Elemente nicht zum undefinierbaren "Einheitsbrei" vermanscht, sondern beides in seiner Besonderheit erhält."
Zum 20-jährigen Bestehen der Band unternimmt Argile 2008 eine "Jubilee-Tour", die sie mit neuer CD "filefola" (means: the flute-player) im Gepäck nicht nur auf große Festivals, sondern auch durch eine Reihe von Clubs führt, in denen sie in den letzten zwei Jahrzehnten besonders gerne aufgetreten sind. Außerdem wird es 2008 auch eine neue Afrika-Tournee geben....

In diesem Jahr ist die Band u.a. mit Drissa Kone und Oumou Mariko aus Mali, mit Tony Vacca und mit Sigi Finkel auf Tournee.

Links: www.argile-music.de
www.myspace.com/argileworldmusic

Eintritt: VVK 10,- Euro/AK 12,- Euro

SO 28.9.

NILS DUFFHUËS

ist anders……

NILS DUFFHUËS
NILS DUFFHUËS

Sänger, Theatermacher, Filmemacher, Maler, Komponist, Schriftsteller, Songwriter, kurz: Duffhuës' ist ein Original. Er ist intensiv, wahr und ein Performer mit einer einzigartigen Stimme. Seine Stimme ist dunkel, roh, aber auch klar, Seine Lieder erinnern an Tom Waits, Nick Cave und Leonhard Cohen. Seine Texte kommen tief aus der Seele, sind dunkel, manchmal tragisch und oft getränkt von schwarzem Humor. Der Zuhörer hört nicht nur die Songs, er spürt sie tief in sich und nimmt sie gerne mit nach Hause. Mit seinem neusten Album „Man on fire“ kommt er zu uns. Ein Konzert der Extraklasse, weitab vom Mainstream.

Links: www.myspace.com/duffhues
www.duffhues.com

Eintritt: 6,- Euro

MO 29.9.

TALISMAN

New Gypsy Art aus Russland und der Ukraine

TALISMAN
TALISMAN

New-Gypsy-Art nennen die drei jungen Musiker der Gruppe "Talisman" Ihr Repertoire, das unverkennbar seine Wurzeln in der Musik der Roma hat und doch so viele unterschiedliche Stilelemente vereint: mal orientalisch, mal ein bisschen nach Jazz oder Swing und gleich darauf nach russischer Folklore. Das Ensemble ist bekannt als Schmelztiegel aus Zigeunermusik, Klassik, Jazz, Flamenco, Oriental-, Fado und Avantgarde. Die Vollblutmusiker erobern mit ihrer New Gypsy Art das Publikum im Sturm, die nach ferner russischer Heimat klingt, immer ein bisschen sehnsuchtsvoll und doch feurig und heiter ist. Mal heulen, knarzen und spuken sie durch ein verlassenes Haus, mal streuen sie in arabische Gesangsfloskeln jazzige Scat-Silben, paaren voller Cafehaus-Charme raffiniert Walzer mit Tango oder heizen folk-typische Roma-Melodik in "Gypsy Karawane" mit Paprika-Feuer bis zur Ekstase auf.

Oleksandr Klimas ist der Kopf von Talisman, der die Ansagen mit einem starken ukrainischen Akzent vorträgt. Mit unzähligen Geigenläufen, nicht nur aberwitzig schnell sonder auch akkurat vorgebracht wird er auch als "Teufelsgeiger" bezeichnet. Der Meister aller Lagen zeigt was klanglich mit seinem Instrument möglich ist. Mitstreiter im Trio sind der Weißrusse Viktor Maksimov Gitarrenspieler und der Russe Oleg Nehls auf dem Akkordeon. Das Trio holt das Letzte aus Ihren Instrumenten. Die klassisch ausgebildeten Musiker die europaweit unterwegs sind, kennen stilistisch wie spieltechnisch keine Grenzen. Aber auch zu Ihren russischen Wurzeln kehren Talisman mit viel Gesang, voller Seelenleid und Seelenfreud zurück. Das Akkordeon faucht wie Meeresrauschen, die Geige zaubert Möwengeschrei, die Gitarre plätschert sanft - Tonmalerei voller Poesie - schönste Entspannungsmusik. Märchenhafte, emotionsreiche Bilder voller Überraschung.

Links: www.kleineskunsthaus.net/...

Eintritt: 12,- Euro